Die größte Herausforderung für Mensch und Maschine ist der lange und steile Weg hoch zur Hütte: Rollsplit, Geröll, Senken, Auswaschungen, teils enge Kurven und manchmal Gegenverkehr erfordern Präzision beim Fahren. Tiefgelegte Autos haben wenig Chancen, die Strecke zu meistern. Ein SUV mit hoher Wattiefe wäre eine gute Wahl, wobei unser Mittelklassekombi uns auch sicher hoch und runter gebracht hat.
Oben angekommen, wird man für die Anstrengung mehr als belohnt: Sensationelles Haus mit Top-Ausstattung, Sauberkeit, Gemütlichkeit, fantastischer Blick auf ein atemberaubendes Bergpanorama, Pferde direkt vor der Tür, Außengrill, Feuerschale, unzählige Sitzgelegenheiten nebst Hängematte, Idylle und absolute Stille in toller Luft hoch (1.200 m) über dem Örtchen Dovje.
Vermieterin Petra und ihre Familie waren stets aufmerksam und boten jederzeit Hilfe bei Fragen an.
Ein Tipp fürs Kochen auf dem Gasherd: Immer für ausreichende Belüftung sorgen, da der CO-Sensor erfreulicherweise sehr feinfühlig ist!
Wir waren leider nur zwei Wochen dort; es hätten auch gern 2 Monate sein können.
Tipps: Einkaufen kann man sehr gut in Jesenice (Aldi bzw. Hofer, dm, Mercator und bald auch Lidl oder auch direkt in Dovje (dort allerdings nur Mercator).
Das richtige Bier: Laško Zlatorog ist die beliebteste Marke der Einheimischen. Union folgt auf Platz 2.
Berge: müssen in der Regel erwandert werden, da im Gegensatz zu Österreich oder Südtirol die Seilbahnen nur während des Winters in Betrieb sind.
Wer sich an diesem Ort nicht erholen kann, dem ist nicht mehr zu helfen.