Nachdem wir im Vorwege zu unserem Aufenthalt in der letzten Novemberwoche 2016 im Studio Aurea sehr netten Kontakt per Mail und telefonisch mit Regin Le Breton hatten und auch uns, wie von vielen anderen Mietern beschrieben, zum Empfang ein Abendessen und ein Mikrowellen-Schokokuchen bereitet wurde, hatten wir jedoch im Verlauf der dort verbrachten Woche eher das Gefühl von Gästen zweiter Klasse quasi auf dem Hinterhof. Madame Le Breton erschien lediglich ein Mal, um die zweite Zahlung in cash und in Euro zu kassieren, nachdem bereits die Anzahlung per Auslands-IBAN direkt auf ihr Konto gezahlt werden musste und nicht, wie bei sonstigen Buchungen mit Abritel über die Agentur. Der restliche Kontakt lief über die Putzfrau Raj, die allerdings auch sehr intensiv Ausflüge vermitteln wollte und die mit uns die Einführung in die Örtlichkeit vornahm. Die Ausrüstung im Studio entsprach im wesentlichen der Beschreibung, auch wenn weder die Stereoanlage da war, noch das TV funktionierte und im Bad mal eine Deckenleuchte herunterfiel. Die Küchenausrüstung passte nicht zu den Möglichkeiten der Essenszubereitungen, da die Kochplatten viel zu klein für das Kochgeschirr waren und der Herd unter Stromschwankungen litt. Eine Nespressomaschine war vorhanden, es waren in den verschiedenen Supermärkten in Mahebourg aber nirgends die Kapseln zu erstehen. Die sonstigen Geräte , wie etwa eine Art Back-Koch-Gerät ohne Bedienungsanleitung oder Zubehör für den Reiskocher , der nicht vorhanden war oder ein sehr schöner Bodum-Kugelgrill, der allerdings mangels Außensbereich nicht nutzbar war, konnten nicht genutzt werden. Dafür waren in der Küche Tag und Nacht Termiten kräftig am Aushöhlen zu Gange. Auch am Hausstrand fühlten sich die Gäste der drei Residencen eher von denen der gegenüberliegenden Straßenseite gestört. Für 25 m² und voll ausgereizter Einrichtungsausstattung der Wohnfläche ist das Preis-Leistungsverhältnis zu überdenken.