Insgesamt macht das Objekt einen vernachlässigten Eindruck. Wenn man durch die Eingangstür das Haus betritt öffnet sich der Wohnbereich mit Salon. Linkerhand befindet sich die offene Küche, rechts ein Treppenaufgang sowie eines der beiden Bäder. Im Salon erweisen sich die Sitzbezüge der Stühle als völlig verschmutzt, sie wirken schmierig. Durch einen Vorhang abgetrennt - nicht etwa durch eine Tür - kommt man vom Salon in eine Art "Rumpelkammer", in der sich fünf Fahrräder sowie ein altes Möbelstück und die zur Mülltrennung vorgesehenen Mülltonnen befinden. Öffnet man die Terrassentür, die in den etwas vernachlässigt wirkenden Garten führt, stellt man fest, dass aus lauschigen Abenden mit leckerem Wein wohl nichts werden wird, da direkt am Grundstück vorbei die Via Aurelia -eine stark befahrene und von vielen Verkehrsteilnehmern als Rennstrecke angesehene Ausfallstraße - führt.
Nun zur offenen Küche, von der man - aus gutem Grund - in der Beschreibung kein Foto findet: Oberschränke für Geschirr, etc. sind nicht vorhanden, auch fehlen einige Küchenutensilien (Pfanne). Geschirr, Töpfe, etc. sind einfach völlig kunterbunt durcheinander im Unterschrank abgestellt. Besteckt liegt offen in einem Besteckkasten. Zudem funktionierten bei unserem Aufenthalt weder Toaster, noch Wasserkocher, der im Übrigen völlig verkalkt war! Der Herd: Alter mindestens 20 Jahre, die Backröhre ist ebenfalls mit Utensilien vollgestellt. Wie im Salon wirkt alles abgewohnt und ziemlich ausrangiert.
Noch ein Wort zur Heizung: Sie kann nur als völlig unzulänglich bezeichnet werden. In unserem Fall hatten wir Außentemperaturen von bis zu 20 Grad C, da das Haus offenbar aber längere Zeit unbewohnt gewesen war, war es völlig ausgekühlt und der Vermieter hat es offenbar nicht für notwendig gehalten, vorab aufzuwärmen. Für das gesamte Untergeschoß sind zwei Heizkörper installiert, die lauwarm werden, wenn man sie auf höchste Stufe stellt. Vollführt man dies, steigert sich der Energieverbrauch exorbitant - ohne den gewünschten Effekt, nämlich Wärme im Haus. Man muss also frieren, obwohl die Heizung permanent eingeschaltet bleibt.
Geht man über die Treppe ins Obergeschoß, befinden sich hier die vier Schlafzimmer sowie das zweite Bad, wobei das Einzelzimmer kaum zu verdunkeln ist, da anstelle eines Vorhangs lediglich ein viel zu kurzer Stofffetzen als Vorhang dienen soll. Die Türen zu einzelnen Zimmern lassen sich nur mit Druck öffnen, da sie auf dem Boden aufsetzen.