Wer mit dem Mietauto unterwegs ist, ein Quartier in absoluter Ruhelage mit guter Anbindung sucht, um das südliche Finistère zu erkunden, der ist hier richtig. Tagsüber waren wir viel unterwegs und am Abend ist es schon nach wenigen Tagen ein "Heimkommen". Ein schön gepflegter, großer Garten und ein paar Haustiere in der Umgebung sorgen für etwas Bauernhofatmosphäre. Das Haus selbst ist uralt, dicke Steinmauern und antikes Holz sorgen wirken mit rustikalem Charme. Die elektrische Beleuchtung im Erdgeschoß (Wohnküche) könnte heller ausfallen. Der Schlafraum befindet sich darüber im ersten Stock und ist nur über eine 14-stufige Dachbodentreppe (sehr steil) erreichbar, dafür aber sehr geräumig und luftig, ein Fenster oberhalb der Haustür. Die Gegend ist ländlich, aber nicht einsam, Vogelgezwitscher morgens und abends, ein paar umliegende Nachbarhäuser. Nahe des Ortszentrums (5 Min mit dem Auto) gibt es einen großen Supermarkt und eine Tankstelle daneben. Da es zu Fuß in unmittelbarer Nähe keine Gastronomie gibt, ist Selbstversorgung angesagt. Die Vermieterin Cathy ist sehr bemüht um das Wohl ihrer Gäste und bewohnt die andere Haushälfte (eigener Zugang), was praktisch ist, wenn man irgend etwas braucht oder Fragen hat. Sie spricht auch holländisch und bemüht sich in englisch. Nach Concarneau sind es zehn Kilometer, mit dem Auto unter einer Viertelstunde Fahrzeit. Wir empfehlen das Office de Tourisme dort (am Quai d'Aiguillon), da lassen sich Unternehmungen gut organisieren (deutsch/englisch/französisch), Fähren oder Führungen buchen, etc. Das L'Amiral ist gleich über die Straße, der Café ist ausgezeichnet dort ;-). Vielen Dank an Cathy, wir haben es sehr genossen, leider war eine Woche natürlich zu kurz. Wir würden aber gerne einmal wieder einen Urlaub in der Bretagne machen!
Roland & Gabi, Wien/Österreich
Website
Routenplaner