Dass Sie schon unzufrieden waren, als Sie ankamen, war deutlich zu merken. Aber weder für die Sperrung der Parkplätze vor dem Haus wegen Wasserrohrbruch im Haus gegenüber noch dafür, dass an diesem Tag Müllabfuhr war und der Mülleimer im Weg stand, können wir etwas. Ich muss an dieser Stelle aber feststellen, dass die freie Wegbreite zum Hauseingang IMMER größer war als das, was Sie beim Parken an Gehwegbreite für Passanten übrig lassen, und das könnten auf dem Gehweg auch Kinderwagenschiebende oder Rollstuhlfahrer sein.
Und auch über die Kräuter, die zwischen den Betonsteinen rauswachsen, hatten Sie sich beschwert. Meine Antwort, dass bei mir keine Herbizide eingesetzt werden, hat Sie offensichtlich ebenso wenig überzeugt wie der Hinweis, dass der Garten nicht mitvermietet ist. Bei uns gibt es keinen wie wohl von Ihnen gewünscht ökologisch wertlosen Rasen. Wir freuen uns nämlich über jeden Igel oder Lurch, der sich zu uns verirrt. Was Sie verwildert nennen, sind vermutlich Himbeerruten oder vielleicht auch der ziemlich große Rosmarinbusch (ich bin Himbeer- und Rosmarinfan). Wir entscheiden allein, was dort wächst, jetzt und in Zukunft. Anderen Gästen hat der Garten übrigens gefallen.
Renoviert wird bei uns, wenn es erforderlich ist, z.B. wenn Flecke an den Wänden wären, was nicht der Fall ist. Und hinsichtlich Erneuerung stelle ich fest, dass Wasch- und Spülmaschine relativ neu sind, Herd und Backofen sind sogar aus 2024.
Und was wollen Sie ausmisten? Alles was zwei ältere Gäste nicht brauchen? Bei uns mieten sich auch Familien mit Kindern ein.
Sie haben in einem Punkt recht: Es steht und liegt viel rum insbes. im Durchgang zum Garten.
Das liegt zum Einen daran, dass wir eine externe Wohnung für meinen Sohn herrichten, was viel Materialbewegung und -lagerung bedingt. Das wird sich demnächst erledigen.
Zum Anderen sind das Gegenstände von oder zu meinen Bienenständen oder von oder zu unserem externen Garten. Das aber als Müll und Unrat zu bezeichnen, empfinde ich als Frechheit. Und diese temporäre Zwischenlagerung wird sich auch nicht ändern, weil sich jemand optisch daran stört. Wir WOHNEN hier.
Nicht nachvollziehbar ist für uns allerdings der angeblich strenge modrige Geruch.
Und wenn diese Zeilen dazu führen, dass uns Gäste wie Sie künftig erspart bleiben, dann ist uns das nur recht. Meine Frau hat gleich zu Beginn bemerkt, dass ihr noch nie so unfreundliche Gäste begegnet sind, und wir vermieten seit vielen Jahren. Leider war ein freundliches Gespräch, wie unter zivilisierten Menschen üblich, mit Ihnen nicht möglich.