Von der netten Dame, bei der wir den SchlĂŒssel abholten wurde noch freundlich darauf hingewiesen, dass wir bitte Bescheid geben sollen, wenn irgendetwas sein sollte und dass sie die Fenster fĂŒr uns zum LĂŒften geöffnet habe. So viel Bescheid sagen wie Dinge nicht stimmten fĂŒr uns konnten wir gar nicht. Dann hĂ€tten wir am nĂ€chsten Morgen noch bei ihr gesessen⊠âŠbesonders bemerkenswert war der sĂŒĂlich-beiĂende Geruch, welchen die Möbel und das ganze Haus verströmten⊠âŠda konnte man noch so gut LĂŒften - es half nichts.
Bemerkenswert auch die vielen kleinen Kinkerlitzchen an den WĂ€nden und ĂŒberall auf den waagerechten FlĂ€chen im Haus. Nostalgiefans der 80er kommen sicher hier voll auf ihre Kosten - wir leider nicht.
Eine Einrichtung aus zweiter Hand, zusammengesuchtes Geschirr, eine Lampe ĂŒber dem Esstisch, die nur an Kabeln befestigt war, fleckige Matratzen und als Teenation ein nicht funktionierender Wasserkocher rundeten das Bild ab. Auch die ausnahmslos netten Nachrichten und Emails der Vermieterin konnten uns nicht davon abhalten nach einer sehr kurzen Nacht sofort wieder abzureisen. Zumal der Strand in Nessmersiel eigentlich gar keiner ist. Mit den FĂŒĂen am SpĂŒlsaum ĂŒber den Sand laufen geht hier leider nicht! Das war sowohl auf den Fotos des Hauses als auch auf der Seite des Strandkorbverleihs nicht erkennbar. Eine ca. 3 Meter breite gepflasterte FlĂ€che trennt den Sandstrand von der Nordsee. Wer baden oder schwimmen will muss ĂŒber eine Treppe in die Nordsee. Schade!