...das enorm rücksichtslose Verhalten der Gastgeber in der Silvesternacht ging gar nicht! Wir hatten kleine Kinder dabei und vorher mit Frau Kruse vereinbart, dass wir uns melden sollen, wenn es zu laut wird. Tja, das taten wir, das Resultat war noch lautere Musik, Grölen, Rufen direkt unter den Schlafzimmerfenstern. Ja, es KANN und darf auch mal laut werden zu Silvester. Trotzdem stehen nach meinem Verständnis Rücksichtnahme und Gastgeben im Vordergrund - besonders dann, wenn es sich um zahlende Gäste handelt und dies im Vorfeld mehrfach besprochen worden war. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass wir uns fühlten wie am Ballermann: Türenknallen, sehr laute Musik mit aufgedrehtem Bass, lautes Gröhlen, Schreien - und das alles bei geöffneter Tür der Gastgeberwohnung. An Schlaf war demzufolge nicht zu denken; und da wir alle kein Auge zugemacht haben - die Party endete morgens halb sechs -, war der Neujahrestag völlig nutzlos und im Eimer.
Darauf angesprochen suchte Frau Kruse den Fehler bei uns mit Aussagen wie: “Wir wussten nicht, dass die Kinder SO klein sind“, “Es waren halt noch spontan mehr Gäste gekommen.“ und weiterem Nonsens. Sorry, aber wenn ich Gastgeber zahlender Gäste bin, stehen deren Bedürfnisse ganz klar im Vordergrund. Man tritt dann nicht mehr nur als Privatperson, sondern auch als Dienstleister auf. Bin ich dazu kein Stück bereit, muss ich solche Nächte eben aus dem Systemnehmen nehmen, keine Buchung annehmen oder aber doch wenigstens auf die Lärmbelästigung hinweisen.
Auf eine echte Entschuldigung oder sogar Entschädigung warten wir bis heute. Auch Travanto hat sich bisher nicht gerührt.
Besonders enttäuschend war die Erfahrung, da die Familie sich zuvor wirklich sehr freundlich, entgegenkommend und kommunikativ gezeigt hatte und auch die Wohnung selbst wirklich hübsch und gemütlich ist, die Betten komfortabel sind und großzügig Handtücher bereit gelegt wurden.